Musik in der Pforte | Folk Songs
16109
page,page-id-16109,page-child,parent-pageid-16055,page-template-default,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,columns-4,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-9.1.3,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Folk Songs

Freitag, 21. April 2017, 20 Uhr,  Pförtnerhaus
Samstag, 22. April 2017, 17 Uhr, Frauenmuseum Hittisau

01_folk_songs

Trio Mediæval
Anna Maria Frimann, Linn Andrea Fuglseth, Berit Opheim

Die Stimme der Mutter, das ist neben den Herztönen und der Atmung die erste Musik, die wir als noch Ungeborene im Mutterleib hören. Es ist der Klang einer Frauenstimme, die dem Menschen seine erste musikalische Heimaterfahrung schenkt. Unsere eigene Stimme bringt uns zu uns selbst und lässt uns mit der Welt in Kontakt treten. Sie ist für uns ein Tor zur Welt und offenbart, wenn wir es zulassen können und wollen, über die Sprache dieser Welt unser Innerstes. Im Gesang richtet sich die Stimme in ihrer schönsten Form nach außen und bringt uns auf innigste Weise mit uns selbst in Verbindung. Wenn an diesem Abend im April gleich drei engelsgleiche Frauenstimmen erklingen, nähern wir uns diesem klanglichen Heimatgefühl auf ganz besondere Weise. Mit dem Programm „Folk songs“ erforschen wir die Vokalmusik des Mittelalters, eine Zeit, als die Musik den Menschen noch viel mehr als heute eine Heimat war und wie eine göttliche Botschaft in die Stille wirkte. Die intensive Kraft, mit der diese Musik auf ihre Zeitgenossinnen und Zeitgenossen wirkte, können wir unter Dauerbeschallung lebende Menschen der Gegenwart uns kaum vorstellen. Die drei Musikerinnen des Trio Mediæval sind für dieses Abenteuer prädestiniert. Der warme, klangschöne und blitzsaubere Gesang der drei Norwegerinnen versetzt uns in die längst vergangene Zauberwelt der gewaltigen Klöster und Burgen.
Andreas Feuerstein